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Schornsteinfegermeister Stoll

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Anglercamp2014

                                         Kinder und Jugend-Anglercamp 2014
 
Endlich war es soweit, die Ferien rückten näher und wir wollten unser Anglercamp vom 28.Juli bis zum 01 August an der Kleinsaubernitzer Kiesgrube durchführen. Ein Zeltlager mit abendlichen Lagerfeuern und nächtlichen Angeln.  So ein Zeltlager mit Kinder und Jugendlichen aller Altersgruppen muss sehr gut geplant und vorbereitet werden. Angefangen von der Genehmigung des Besitzers der Kiesgrube, Informieren des örtlichen Anglerverein, aber auch des Anglerverbandes, bis zum Bestellen eines Dixiklos, an alles muss gedacht werden. Aber auch Zelte, Schlafsäcke, Matratzen, selbst ein Notstromaggregat für den Kühlschrank, der Kaffeemaschine oder die Beleuchtungen der Zelte darf nicht vergessen werden. Ich möchte mich bei unserem Kirschauer Kleingartenverein Grüne Ecke für die drei ausgeliehenen Biertischgarnituren bedanken.
Ausserdem wurden im Angel Spezi in Bautzen verschiedene Angelutensilien besorgt, wir müssen uns besonders für die reichhaltigen Dinge wie verschiedene Köder, Schwimmer, Haken und vieles mehr, bedanken, die wir dort gesponsert bekommen haben.
Nach vier Wochen intensiver Vorbereitung und Planung in der Herr René Wagner mit seiner Familie und meine Ehefrau Anja mir sehr hilfreich bei Seite standen, kam endlich der 28.Juli. Frühmorgends um 7.30 trafen alle Kinder und Jugendliche mit guter Laune bei mir ein. Wir beluden jetzt die Autos und den Hänger und fuhren zur Kiessgrube Kleinsaubernitz. Unter der Anleitung von Herrn René Wagner wurden die Zelte rasch aufgebaut und eingeräumt.
Die Küche wurde eingerichtet. Wir hatten an alles gedacht vom Kühlschrank bis zur Kaffeemaschine vom Sandwichtoast bis zum Herd. Jetzt wurde im Wald mit Genehmigung des Besitzers Holz für das abendliche Lagerfeuer gesammelt.
Ich baute den Grill für den Abend schon auf. Da es sehr schwül war, gingen wir erst einmal in das glasklare Wasser baden und erfrischten uns. Besonders freuten sich auch unsere Hunde auf das kühlende Nass.
Jetzt kümmerten wir uns um die Angeln und bestückten diese mit verschiedenen Ködern. Wir wunderten uns, dass es ständig biss, aber nichts dran hängen blieb, beim Anschlagen es keinen Widerstand gab, dass die Köder weg waren und selbst die Köderfische nur noch aus Gräten bestanden. Jetzt sahen wir die Übeltäter- es waren Krebse.
Ich machte den Vorschlag die meisten Ruten auf Boilies umzurüsten. Wir erklärten unseren Kindern und Jugendliche diese Methode. Wir hatten gerade unsere Angeln ausgeworfen, als ein starkes Gewitter aufzog. Wir mussten erst einmal in die Autos flüchten. Nach dem das Gewitter verzogen war, ging es aber schon mit richtigen Bissen auf die Boilies los. Es wurden die ersten Karpfen gezogen. Mit Hilfe von Jan Wujans und René Wagner wurde der eine und andere große Karpfen gelandet. Am Abend machten wir unser Lagerfeuer an, ich grillte Würste und Steaks auf den Grill, Knüppelteig und Würste wurden in das Lagerfeuer gehalten und gegessen. Da wir alle am ersten Abend müde waren, krochen wir danach in unsere Zelte. Kaum hatten wir uns gerade hingelegt, summten unsere elektrischen Bissanzeiger. Wir stürmten aus unseren Zelten und Manuel fing einen Karpfen von 64cm. Zum Glück hatten wir überall Solarlampen, so dass wir alles erkennen konnten- auch den Weg zum Dixiklo.
Jeden Morgen fuhr meine Ehefrau Anja und ich erst einmal zum Bäcker und holten frische Semmel, anschliessend  gingen wir mit unseren Hunden gassi.
Als wir mit den frischen Semmeln zurückkamen, hat René mit seiner Frau schon das Frühstück und den Kaffee vorbereitet. Nach dem Frühstück, das allen schmeckte, wurde ein paar Stunden auf Rotaugen und Barsche geangelt. Unsere Jüngsten fingen dabei sehr erfolgreich. Mittags kochte uns Anja ein leckeres Essen. Zwischendurch huschten wir immer wieder in das kühle Nass.
Dann wurde wieder Holz für das abendliche Lagerfeuer gesammelt.
Anschliessend wurden die Angeln wieder ausgelegt.
Dieses Anglercamp war für Alle Abenteuer pur. Jeden Tag wurden große Karpfen gedrillt, die meisten wurden schonend wieder zurückgesetzt.
Am Abend am Lagerfeuer den Tag ausklingen lassen, nachts die aufheulenden Bißanzeiger – immer Spannung und Entspannung an einem Traumgewässer.
Nachts hatte ich zweimal auf große Köderfische in einer Tiefe von ca. 10 Meter Bisse mit einem wunderschönen Drill, ich war aber jedes Mal nur zweiter Sieger.
Am Mittwoch nach dem Frühstück teilten wir uns in zwei Gruppen auf und säuberten den kompletten Baggersee. Jeder der das Gewässer kennt, weiss was dies bedeutet. Wir sammelten einen riesigen Müllberg.
Leider verging unser diesjähriges Anglercamp viel zu schnell. Es war wirklich ein wunderschönes Camp mit vielen Erlebnissen , Eindrücken und Abenteuern.
und bei über 40 Fischen darunter 13 große Karpfen, waren alle zufrieden. Wir hoffen, dass beim nächsten Jugendcamp alle Jugendliche daran teilnehmen werden.
Freitag wurden nach dem Frühstück die Zelte wieder abgebaut und alles wieder verstaut und aufgeräumt.
Danken will ich Allen für die große Hilfe und auch den Spendern.

Petri Heil
Euer Jugendwart